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Vorbericht: Handball (Damen) BOL

ASV Pegnitz - SG FV 1912 Bamberg/TV Hallstadt

Samstag, 20.3. 2009, 16 Uhr in Pegnitz

 Super Stimmung

 Pegnitz -  Am kommenden Samstag findet das letzte Auswärtsspiel in der BOL für die Damen der SG FV 1912 Bamberg/TV Hallstadt gegen den ASV Pegnitz statt.

Die Tabellensituation sieht wie folgt aus: Hallstadt steht mit 17:15 Punkten bei 16 Spielen auf Platz 6 der Tabelle, Pegnitz mit 10:18 Punkten und 14 Spielen auf Platz 8.

Nachdem das Hinspiel mit einer Punkteteilung in der Hirschaider Regnitz-Arena beendet wurde, wird es sicherlich spannend werden zu erfahren, ob es erneut zu einer engen Partie kommt, oder ob es dieses Mal eine der Mannschaft schaffen wird, sich durchzusetzen.

Ausnahmsweise positiv ist heute im Voraus zu sagen, dass Trainer Röbbenack auf einen größeren Mannschaftskader als zuletzt zurückreifen kann: da man in den letzten Spielen ja lediglich mit 8 Damen zu den Punktspielen antreten konnte, wird man am Samstag mit mehr als nur einem Auswechselspieler auflaufen können. So steht neben Lisa Ludwig ebenfalls wieder Andrea Mertes im Aufgebot des SG-Teams. Dieses, verbunden mit der herausragenden Mannschaftsleistung und dem Zwei-Punkte-Kampf-Gewinn gegen die HG Naila, sorgt momentan für eine super Stimmung im Kader. Und obwohl man aufgrund der vielen Verletzungen immer noch nicht zur vollen Stärke gefunden hat, will man diesen positiven „Hype“ mit in das Spiel gegen Pegnitz nehmen, um eventuell zwei weitere Punkte in einer hervorragenden ersten Saison in der BOL einfahren zu können.

Anpfiff ist in Pegnitz um 16 Uhr.

 

 
Spielbericht: Handball (Damen) BOL

SG 1912 Bamberg/TV Hallstadt – HG Naila 16:15 (6:9)

 - Enormer Kraftakt mit Happy End-

Hirschaid – Nach einem enormen Kraftakt haben sich die Damen der SG 1912 FV Bamberg/TV Hallstadt am vergangenen Samstag, zwei Spieltage vor Saisonende, endgültig den Verbleib in der BOL gesichert und sich gleichzeitig im oberen Mittelfeld der Tabelle etabliert. Man schlug die HG Naila knapp aber dennoch verdient mit 16:15 (6:9).

Wie man bereits im Vorbericht lesen konnte stand diese Partie unter keinem guten Stern: die SG hatte am vergangenen Samstag viele Ausfälle zu verkraften. Neben Olga Stork, die immer noch an einer Außenbandverletzung im Fuß laboriert, Andrea Mertes und Lisa Ludwig fiel letztendlich auch Nadine Horcher verletzt aus. Das bedeutete, dass Trainer Röbbenack nur auf einen Minikader von 8 (!) Damen zurückgreifen konnte. Ein unmögliches Unterfangen also, dem sich die SG Damen gegenüberstanden?

Der Beginn gestaltete sich auf beiden Seiten sehr nervös: dennoch konnte die SG mit zwei Toren durch Denise Brückner und Julia Dotterweich in den Anfangsminuten auf 2:0 davonziehen. Doch der Vorsprung schmolz schnell dahin und es entbrannte eine ausgeglichene Partie, die sich jedoch keineswegs durch handballerisches Können der Spielerinnen auszeichnete. Stattdessen sahen die Zuschauer in der Regnitz-Arena ein hart umkämpftes Spiel, das bis zum Schlusspfiff spannend bleiben sollte. Am Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen dem Tempo der HG jedoch nicht mehr folgen und mussten mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause gehen (6:9).

Als man unmittelbar nach der Halbzeitpause dann auch noch mit sechs Toren zurücklag (7:13), und aufgrund von zwei unglücklichen Zeitstrafen auf vier Leute dezimiert war, glaubte wahrscheinlich niemand mehr daran, dass die SG Damen dieses Spiel noch drehen könnten. Doch wie ein bekanntes Sprichwort sagt, sollte an diesem Samstag das Glück dem Tüchtigen hold sein, und nur diesem. Und dieser Tüchtige war in diesem Fall die SG. Anstatt die Partie verloren zu geben und die Köpfe hängen zu lassen, fing man endlich an um die Punkte zu kämpfen. Peu à peu arbeitete man sich heran, bekämpfte die bleiernde Müdigkeit und nutzte das teilweise überhebliche Verhalten der HG Naila konsequent aus, die zu diesem frühen Zeitpunkt bestimmt glaubten, das Spiel in der Tasche zu haben. Deren Vorsprung schmolz jedoch immer weiter (12:14), bis die Gastgeberinnen in der 52. Minute mit einem Tempogegenstoß durch Karen Erbe auf 14:14 ausgleichen konnten. Der anschließende Führungstreffer zum 14:15 sollte dann auch das letzte Tor für die HG Naila in dieser Partie gewesen sein, bevor die SG erneut ausgleichen und durch den entscheidenden Treffer von Denise Brückner in der 59. Minute das Spiel für sich entscheiden konnte.

Es muss hier an dieser Stelle erneut die Teamleistung gewürdigt werden, die die Damen der SG in diesem Spiel gezeigt haben. Es war definitiv keine gute Partie, aber man hat erneut einen enormen Kraftakt vollbracht, um die zwei Punkte in Hirschaid behalten zu können.

Letzten Endes hat die Mannschaft gewonnen, die den größeren Siegeswillen gezeigt hat, und das war eindeutig die SG, die niemals aufgegeben und immer an sich geglaubt hat.

Am nächsten Samstag, 20.3., steht das Rückspiel gegen den ASV Pegnitz an. Anpfiff ist um 16Uhr in Pegnitz.

Es spielten: Lisa Olschewski (Tor), Julia Dotterweich (1), Jule Süße (2), Theresa Ludwig, Denise Brückner (2), Karen Erbe (5/2), Stephi Ulrich (6/2), Carina Krug

Es fehlten: Olga Stork (verletzt), Andrea Mertes, Lisa Ludwig

 

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Vorbericht: Handball (Damen) BOL

SG 1912 Bamberg/TV Hallstadt – HG Naila

Hirschaid – Eine große Aufgabe wartet am Samstagnachmittag auf den BOL Fünften: die HG Naila wird um 19.oo Uhr zu Gast in der Regnitz-Arena Hirschaid sein.

Die Insider werden sich jetzt fragen: warum eine große Aufgabe? Die HG Naila steht mit 5 Punkten im Tabellenkeller und wird möglicherweise zum Saisonende in die Bezirksliga Ost absteigen. Zu groß ist momentan der Abstand  auf das rettende Ufer. Laut Papierform ist es also nur berechtigt zu sagen, dass die Gastgeberinnen diese zwei Punkte souverän einfahren werden, zumal man sich in den vergangenen Heimspielen enorm heimstark präsentiert hatte. Was sollte also dann die große Aufgabe sein?

Nachdem die SG Damen seit der Rückrunde mit erheblichen Ausfällen bezüglich des Mannschaftskaders zu kämpfen haben, wird am Samstag der vorläufige Höhepunkt diesbezüglich erreicht werden: so werden neben der verletzten Olga Stork außerdem die Stammspielerinnen Lisa Ludwig und Andrea Mertes fehlen. Fraglich ist zu diesem Zeitpunkt auch der Einsatz von Nadine Horcher, die sich beim Abschlusstraining am Donnerstag den Knöchel verletzt hat.

Auch die bittere Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den Tabellenzweiten TS Coburg (17:28) könnte schwerer wiegen, als gedacht: man musste viele Körner in der Coburger Angererhalle lassen, denn auch hier musste man mit einem Minikader von nur neun Leuten anreisen.

Es wird also die große Aufgabe der verbliebenen Spielerinnen sein, als Team konzentriert aufzutreten, um die beträchtlichen Ausfälle kompensieren zu können. Unterschätzen wird man die HG Naila sicherlich nicht. Dafür sind die Voraussetzungen einfach viel zu schlecht für die Heimmannschaft. Dennoch will man sich kämpfend den Zuschauern präsentieren. Trainer Röbbenack: „Es ist momentan eine schwierige Situation, mit der wir uns eben abfinden müssen. Die Spielerinnen, die am Wochenende auflaufen werden, müssen zwar in der Lage sein, auf mehreren Positionen zu spielen, aber ich bin dennoch zuversichtlich, dass sie das auch am kommenden Samstag umsetzen werden. Der Druck, der nun schon seit Wochen auf diese Mädels lastet, ist enorm, das ist klar. Aber sie gehen hervorragend damit um.“

Ob das auch so am Samstag sein wird, werden die Zuschauer und Fans ab 19.00 Uhr in Hirschaid sehen.

Es spielen: Lisa Olschewski (Tor), Julia Dotterweich, Jule Süße, Theresa Ludwig, Denise Brückner, Stephi Ulrich, Carina Krug, Karen Erbe

 
Spielbericht: Handball (Damen) BOL

SG 1912 Bamberg/TV Hallstadt – SG Bad Rodach/Großwalbur 20 : 18

 

-Jubel in Hirschaid-

 

Hirschaid- Die Sensation war am frühen Samstagabend nach der gewonnenen Partie gegen den direkten Tabellenkonkurrenten SG Bad Rodach/Großwalbur perfekt: die SG 1912 Bamberg/TV Hallstadt siegte in einem spannenden Duell verdient mit 20:18 (11:12) und revanchierte sich damit für das verlorene Hinspiel.

 

Die Partie stand vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern: seit Wochen verfolgen nun schon die SG Damen Verletzungspech und Grippeerkrankungen. Deshalb musste man die letzten Spiele regelmäßig mit einem stark dezimierten Kader auflaufen. Und anfangs der Woche sah es ebenfalls so aus, als ob es auch in diesem Spiel so sein sollte. Doch anscheinend war den Hallstadterinnen an diesem Wochenende ausnahmsweise mal das Glück hold, denn Trainer Röbbenack konnte, bis auf die verletzte Olga Stork, auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die Spielerinnen wussten, wie wichtig die Begegnung war und bissen die Zähne zusammen. Man wollte zwei Punkte holen und erneut beweisen, dass man mit ihnen in dieser Liga zu jeder Zeit rechnen müsse.

Allerdings sollte es ein hart umkämpftes Spiel werden: die Gastgeberinnen mussten in der ersten Halbzeit regelmäßig einem Rücktand hinterherlaufen, bis man dann kurz vor der Pause den Anschlusstreffer (11:11) erzielen konnte. Schwierigkeiten bereiteten den SG Damen vor allem die Anspiele der Gäste an deren Kreisläuferin, die regelmäßig ihre körperliche Überlegenheit gegen die teilweise überforderten Abwehrspielerinnen ausspielen konnte. Die daraus resultierenden 7m Würfe wurden auch konsequent von der SG Rodach verwandelt.

Nach der Halbzeitpause (11:12) sahen die Zuschauer in der Regnitz-Arena eine besser auftretende Heimmanschaft. Sowohl in der Abwehr als auch im Zusammenspiel nach vorne trat man konsequenter auf, was nicht zuletzt am Torwartwechsel lag. Hier bewies Trainer Röbbenack ein goldenes Händchen, indem er die junge Nadine Horcher zwischen die Pfosten stellte. Trotz ihrer teilweise glänzenden Paraden zog Rodach zwar mit zwei Toren davon (13:15), doch die SG blieb davon unbeeindruckt und ging kurz darauf selbst mit 18:17 in Führung.

Die letzten fünf Minuten der Partie avancierten nun zum regelrechten Nervenkrimi: Rodach konnte ein letztes Mal ausgleichen (18:18), doch die Schützlinge von Trainer Röbbenack erspielten sich im Gegenzug erneut einen Vorsprung (19:18). Die Gäste versuchten verzweifelt, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch wieder war es Horcher, die den Wurf parierte. Eine Minute vor Spielende bewies dann Stephanie Ulrich Nervenstärke, indem sie den 7m im gegnerischen Tor versenkte und die Niederlage der SG Bad Rodach/Großwalbur mit einem 2 Tore Vorsprung besiegelte.

Die Partie war von einem enormen Kraftakt und einem starken Teamzusammenhalt geprägt und letztlich auch entschieden worden. Die Konsequenz war der hochverdiente Sieg der SG 1912 Bamberg/TV Hallstadt. Man darf sich auf die weiteren Spiele dieser Mannschaft freuen.

 

Nächsten Sonntag steht um 12.15Uhr die schwere Auswärtspartie gegen den Tabellenzweiten TS Coburg an.

 

Es spielten: Lisa Olschewski, Nadine Horcher (Tor), Julia Dotterweich (1), Jule Süße (5/3), Theresa Ludwig, Denise Brückner, Marcela Linster, Lisa Ludwig (4), Stephanie Ulrich (6/3), Karen Erbe (2), Andrea Mertes (2), Carina Krug

 

Es fehlte verletzt: Olga Stork

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